
Tokio
Taipeh - Tokio 2.100 km
Samstag, 19.11.2005 Ankunft in Tokio
Sonntag, 20.11.2005 1. Konzert NHK Hall (Eroica)
Montag, 21.11.2005 2. Konzert Suntory Hall (Heldenleben & Asyla)
Dienstag, 22.11.2005 Rückflug nach Berlin
Weblog-Eintrag vom 20.11.2005, Simon Stockhausen
Tokio füllt mir nochmal so richtig meine Ohren, das ganze Spektrum an musikalischen Klängen, von Berlioz bis zu traditionelljapanischen Musiken und Gesängen, von kreischenden Manga-Girls bis zu Drum&Bass-Orgien, von Sushibar-Atmos bis zu singenden Demonstranten. Morgen noch zum Fischmarkt, U-Bahn.
Weblog-Eintrag vom 20.11.2005, Klaus Wallendorf
In Hongkong sind wir – Gottchen, schon so lange her! - mit der doppelstöckigen Tramway zum Flairchecking nach North Point gefahren, durch basarähnliche Marktgässchen zwischen recht unansehnlichen Hochhäusern, von deren Fensterfronten kopflose Anwohnerhemden gespensterhaft bleich herunterwinkten.
Auch mit der Kabelbahn sind wir gefahren, Pieck-Tram genannt, dachten wir als alte Junge Pioniere, aber dann hieß es doch Peak und war wirklich Spitze mit dem Fernweh bereitenden Hafenblick. Mit der Fähre sind wir zum ... na gut, sagt man eigentlich nicht: Dienst … gefahren, im Hong Kong Zoo gibt es einen hundemüden Jaguar und ein eiskaltes Treibhaus, und überall kann man sich billig Klamotten schneidern lassen.
Zum 4. Male Eroica und Heldenleben, und schon sind wir in Taipei. Nicht direkt spektakulär schön...die Stadt, aber die Bewohner reißen´s wieder raus. Das Konzert: so gut kann man kaum spielen, wie da getobt wird, besonders beim postkonzertanten „Open Air Clap In“. Ja, und nun sitze ich in Tokio und bedaure den durch tagelange Ablenkung verschuldeten Dokumentationsstau.



