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Simon Stockhausen

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Person

Geboren 1967 in Bensberg bei Köln. Im Alter von fünf Jahren begann Simon Stockhausens musikalische Ausbildung (Klavier, Saxophon, Schlagzeug, Synthesizer, Komposition), 1980 erster Konzertauftritt mit seinem Vater, dem Komponisten Karlheinz Stockhausen. Zu seinem äußerst vielfältigen musikalischen Wirken als Komponist, Klanggestalter und Musiker zählen Arbeiten für das Ensemble Modern, die Biennale und die Kölner Philharmonie, Auftragskompositionen fürs Theater, zahlreiche CD-Veröffentlichungen in wechselnden Formationen, u.a. seit 1982 mit seinem Bruder Markus Stockhausen oder mit der 1999 gegründeten Formation MIR. Daneben Engagements als Keyboarder, Live-Elektroniker und Sopransaxophonist u.a. mit der WDR-Bigband, James Morrison, Vince Mendoza, Peter Erskine, dem Sharoun-Ensemble, Heiner Goebbels und den Berliner Philharmonikern.

Zu seinen Filmkompositionen zählen Schräge Zeit (2004, Regie: Olafur Sveinsson), We can’t go home again (2006, Regie: Toshi Fujiwara) sowie zahlreiche Arbeiten mit Amos Gitai (u.a. Berlin – Yerushalaim, 1989; Golem – L’esprit de l’exil, 1992; Zirat Ha’Rezach, 1996; Promised Land, 2004; Désengagement, 2007).